Der Koi-Karpfen

geschichtliches zum Koi
Um ca. 1000 n. Chr. sind wohl die ersten Berichte über farbige Karpfen überliefert.
Aus diesen farbigen Urkarpfen wurden gegen Ende des 19. Jh. in Japan die ersten Farbvarianten (der Kohaku = rote Muster auf weißem Grund) herausgezüchtet.
Im Verlauf des 20. Jh. wurden viele weitere Zuchtvarianten der Koi bekannt, seit den 60er Jahren ist der Koi wohl weltweit vertreten und aus den Teichen nicht mehr weg zu denken.
In der Zucht hochwertiger Koi ist Japan wohl immer noch das führende Land, allerdings sind inzwischen auch aus Israel und Südafrika sehr gute Qualitäten verfügbar und werden stets auch von dort importiert.
Stark verbreitet sind 1-, 2- und 3-farbige Koi. Die Farbskala reicht von Weiß über Rot und Schwarz sowie Gelb, Orange, Blau bis zu metallisch glänzendem Silber und Gold.
Neben vollbeschuppten Karpfen gibt es durch Einkreuzung deutscher Spiegelkarpfen auch sogenannte doitsu-Varianten, die auf dem Rücken eine Zeile großer Schuppen bei einem ansonsten fast schuppenlosen Körper aufweisen.
Innerhalb von 13 Klassen gibt es inzwischen über 130 Zuchtformen.
Das Ziel eines jeden Koi Freundes ist es, die Fische bei optimalen Wasserbedingungen zu der beeindruckenden Größe von wenigstens 50 cm oder gar bis zur Jumbogröße von 80 cm und mehr zu bringen. Bei guter Pflege können Koi 50 Jahre und älter werden.
Ein paar Zuchtvarianten
Taisho Sanke | Showa Sanshoku | Kohaku |
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Die Info`s so wie die netten Fotos des Koi-Karpfens wurden uns freundlicherweise von Koi-Friesoythe
zur Verfügung gestellt.
Pflege des Koi
Bei artgerechter Haltung, insbesondere die Wasserqualität und die Ernährung, ist der Koi-Karpfen ein sehr robuster Fisch.
Der Koi ist in seinem Leben verschiedenen Umweltverhältnissen und auch Stress ausgesetzt, was einen negativen Einfluß auf seine Gesundheit bedeuten kann. Genauso kann er sich im Laufe seines Lebens Wunden zufügen, von Parasiten befallen werden, oder an einer Infektion erkranken.
Bei Erkrankungen eines Koi`s sollte man es unterlassen selbst Hand anzulegen, empfehlenswerter ist der Gang zum Tierarzt oder zum erfahrenen Koi-Züchter.
Je genauer Sie Ihren Koi kennen, desto augenfälliger werden Ihnen gewisse Veränderungen an Ihrem Koi erscheinen, dies ist wichtig da Sie so schon recht früh einschätzen können ob Ihr Koi anfängt zu kränkeln.
Die Wasserwerte, sie sollten regelmäßig kontrolliert werden :
-der ideale ph-Wert für Kois liegt zwischen 7 und 7,5;
-große ph-Schwankungen belasten die Fische;
-Ammoniak und Nitrit ist giftig für die Fische und sollte deshalb im Teichwasser nicht nachweisbar sein;
-die Wasserhärte sollte auch überprüft werden, sie beeinflußt die Osmoregulation (Wasser-/Salzhausgehalt) des Koi und hat auch Einfluß auf den ph-Wert;
-Die Menge an Sauerstoff im Wasser ist auch temperaturabhängig. Wenn die Wassertemperatur steigt verringert sich die im Wasser lösliche Menge von Sauerstoff. Kois benötigen wenigstens 6 mg Sauerstoff pro Liter im Wasser.
-Teilwasserwechsel sollten regelmäßig durchgeführt werden, in Verbindung mit einem Wasseraufbereitungsmittel.
-Geschwächte oder neue Biofilter können mit Filterbakterien geimpft werden, somit baut sich der Biofilter schneller auf.
Nähere Informationen zum Koi erhalten Sie auf Koi-Friesoythe
, dort werden Ihnen auch Koi`s zu fairen Preisen angeboten.
Bücher, die weiterhelfen:
   
__________________ Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler allein, er gibt anderen auch eine Chance ;-)
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